„Auswitz for Poland guide!!”

Fotoquelle Pexels, Konzentrationslager Auschwitz

Vor wenigen Tagen wurde in die Wohnung eines italienischen Mitarbeiters der Gedenkstätte Auschwitz eingebrochen. Unter anderem ist in einem Artikel der Zeitung wprost (hier) nachzulesen, dass sowohl die Wand als auch die Eingangstür mit einem Davidstern und Slogans „Polen für Polen“ („Polska dla Polaków“) und „Auswitz for Poland guide!!” verschmiert wurden.

Diese Tat ist in einem politischen Kontext zu sehen. Inzwischen seit mehr als 10 Jahren polarisieren Politiker/innen der gegenwärtig regierenden Partei PiS mit einer rassistischen Sprache. So auch Barbara Nowak, die immer wieder in social media mit bedenklichen Aussagen um Aufmerksamkeit buhlt. So hat die Leiterin der Bildungsaufsichtsbehörde in Krakau (Zuständigkeit für Kleinpolen) am 25. Februar auf Facebook gepostet, dass nur Polinnen und Polen als Guides die Besucher/innen in der Gedenkstätte Auschwitz begleiten und informieren sollten. Wie in der Gazeta Krakowska (hier) berichtet wird, ist sie der Meinung, dass fremde Narration und nicht die Wahrheit in Auschwitz herrscht.

Inzwischen haben zwei Mitglieder der Partei Nowoczesna gefordert (hier), dass Barbara Nowak ihrer Funktion in der Bildungsaufsichtsbehörde enthoben wird.

(Christoph)

 

Foto pexels

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