Inszenierung

K. Hoins, F. von Mallinckrodt: »Durch das »exponierende Zeigen« etwa mithilfe von Rahmen, Sockeln, Vitrinen und gesetzten Abständen als musealen Inszenierungsformen vermittelt sich die körperliche Präsenz der Objekte auch ohne taktilen Zugriff. Das Museum als Institution ist damit in der Lage, in alltäglichen Lebenswelten meist latent bleibende Qualitäten und Aspekte von Objekten durch Inszenierungen und Konstellationen wahrnehmbar zu machen, so dass sie reflektiert und in ihrer Wirkmächtigkeit erkannt werden können.«

Katharina Hoins, Felicitas von Mallinckrodt: Der dritte Ort. Neuer Materialismus und Museum. In: Bernadette Collenberg-Plotnikov (Hg.): Das Museum als Provokation der Philosophie. Beiträge zu einer aktuellen Debatte, Bielefeld 2018, S. 199–213, S. 208.