Wir, ihr, sie: Polen und Europa

Eine neue Blogparade macht wieder Lust zum Mitmachen. Diesmal ist es das Museum Burg Posterstein, das zum Nachdenken und Mitschreiben motiviert. Das Thema der Blogparade ist »#SalonEuropa – Europa ist für mich …« Hier sind also meine Überlegungen zu dieser spannenden Fragestellung. Passend zu meinem Blog wird der Artikel über Museen mit einem Fokus auf Polen handeln.

Vorgestellte Gemeinschaft

Vor einigen Wochen ließ der polnische Präsident Andrzej Duda aufhorchen. Er sprach in der polnischen Stadt Leżajsk in Südostpolen von ihrer Geschichte, dem wirtschaftlichen Aufschwung in der Gegenwart, als auch von ihrer und der polnischen Zukunft im Allgemeinen. Reformen der momentanen Regierungen würden zu weiteren Verbesserungen der Lebensqualität führen. Leżajsk ist dabei nicht weniger wichtig als Warschau, Krakau, Posen oder Danzig. Anhand von einigen historischen Daten versuchte er zu zeigen, wie stark der Ort mit seinen ca. 14.000 Einwohnern im »Polentum verwurzelt« (»wrośnięta jest w polskość«) sei. Verweisend auf die Europäische Union sprach er von »irgendeiner vorgestellten Gemeinschaft, aus der für uns nicht viel herauskommt« (»jakiejś wyimaginowanej wspólnocie, z której dla nas niewiele wynika«).*

Fotograf: Krzysztof Dudzik, Rynek, ratusz i wieża zegarowa w Leżajsku, 2010, CC BY-SA 3.0

Mit der Formulierung von einer »vorgestellten Gemeinschaft« bezieht sich Duda (un-)bewusst auf die Arbeit von Benedict Anderson (1936–2015). In seinem Werk »Die Erfindung der Nation. Zur Karriere eines folgenreiches Konzeptes« definiert der Historiker und Politikwissenschaftler Nationen als »imagined communities« (»vorgestellte Gemeinschaften«). Sie seien vorgestellt, da »die Mitglieder selbst der kleinsten Nation die meisten anderen niemals kennen, ihnen begegnen oder auch nur von ihnen hören werden, aber im Kopf eines jeden die Vorstellung ihrer Gemeinschaft existiert.«** Das trifft somit sowohl für die Europäische Union als auch für Polen zu. Wie die Konstruktion solcher Gemeinschaft funktioniert, stellt Duda mit seiner Rede mit den vielen Ausflügen in die Geschichte unter Beweis. Leżajsk, die Stadt im Karpatenvorland, wird als urpolnischer Ort vorgestellt. Nicht erwähnt wird, dass dieser Ort auf jiddisch »Lyschansk« heißt. Eine wichtige Rolle spielt er dabei in einer anderen Gemeinschaft. Im kollektiven Gedächtnis chassidischer Jüdinnen und Juden nimmt er einen erheblichen Stellenwert ein, weil sich hier das Grab des Rabbiners Elimelech aus dem 18. Jahrhundert befindet. Der im »Polentum verwurzelte« Ort ist somit auch Pilgerziel tausender Jüdinnen und Juden aus aller Welt und ist daher nicht nur im Polentum sondern auch im Judentum verwurzelt.

Europa denken

Aber zurück zu Europa. Keine Frage, sie ist eine sich in einer ständigen Wandlung befindende Vorstellung. An sie wird geglaubt oder eben nicht. Bis zur Reformation wirkte vor allem das Christentum verbindend. Ab dem 17. Jahrhundert wurden ihre Konturen in Büchern und auf Karten zunehmend geschärft. So rückte Europa in den Mittelpunkt der Betrachtung und ersetzte Jerusalem, das bis dahin sich stets im Zentrum der Karten befand. An der östlichen Peripherie wurden die Anderen, die Fremden, angesiedelt, wobei damit das Osmanische Reich, asiatische Reitervölker aber auch das russische Zarenreich gemeint werden konnte. Je nach Bedarf wurden sie als ungebildete und ungläubige Masse dargestellt, die Europa zu überrollen drohte. Die Namen der Bedrohungen mögen heute anders sein, sie stellen aber noch immer eine Gefahr für die Werte und Normen eines angeblich zivilisatorisch überlegenden Europas dar – so zumindest der Glaube.

Polen verstand sich als ein Bollwerk der europäischen Christenheit, die es gegen diese Flut zu schützen galt. Bis heute hallt das nach, wenn Vertreter*innen der gegenwärtigen polnischen Regierung auf die Geflüchteten verweisen. Kritiker*innen reiben sich auch an den inneren Zuständen Europas, wobei sie Polen als ein Vorbild verstehen. Laut ihnen müsse sich Europa an den polnischen Werten orientieren. Nichts anderes ist aus Ungarn und Russland zu hören, die das christliche Europa ebenfalls von außen sowie von innen bedroht sehen. Im gewissen Sinne fehlt diesen Argumenten eine innovative Note. Bereits im 18. und 19. Jahrhundert wurde an einer Ausnahmestellung Polens geglaubt, deren Kern das Christentum und sein Heroismus im Kampf um Freiheit bildeten. Letzterer galt und gilt für viele bis heute als ein Kampf für eine europäische Freiheit. Diese Interpretation ließ nationale Erwägungen in einer politischen Notlage vergessen. Sie betonte größere und zwar universalistische Ideen. Wohl eine Form von Werbung für eigene Ziele.

Polnischer Messianismus

Postkarte, Schloss Rapperswil, gelaufen 1902, Privatsammlung

Im Zeitalter entstehender Nationen ist Polen eher eine vorgestellte Nation. Dem groß geträumten Land fehlt einfach die territoriale Realität. Durch die Teilungen Polens von 1772, 1793 und 1795 wird es schrittweise unter Preußen, Österreich und Russland aufgeteilt. Nur unter Napoleon kann es als Herzogtum Warschau für kurze Zeit ein eigenes Territorium erlangen, das nach der Niederlage des Korsen wieder dem Zarenreich zugeschlagen wird. Der Traum von einem freien Polen bleibt jedoch bestehen. Wie ich bereits in meinem Blogartikel »Schicke Häuschen. Residenzmuseen in Polen« skizziert habe, waren es häufig Burgen und Schlösser, die nun als Refugien für dingliche Überbleibsel gedient haben. Hier wurden vielfach Artefakte gesammelt, die von Ruhm und Reichtum polnischer Geschichte zeugen mussten. Viele dieser Exponate befanden sich auch im Ausland, wohin die polnischen Exilantinnen und Exilanten nach gescheiterten Aufständen geflohen sind. In der Schweiz wurde sogar im Rapperswiler Schloss 1870 das Polenmuseum gegründet.

Im Sehnsuchtsnebel nach ehemaliger Größe entwickelt sich der polnische Messianismus. Es ist eine national-religiöse Kompensationsideologie, die den polnischen Niederlagen einen Sinn bis heute gibt. Durch die polnische Romantik getragen, wurde dem Freiheitskampf ein sakraler Anstrich gegeben. Polen als »Christus der Völker« dargestellt, opfert sich nicht nur für das Vaterland. Nein, es erbringt ein heiliges Opfer für die ganze Menschheit. Diese Idee schwingt noch in der Rede von Andrzej Duda in Leżajsk mit. Die polnischen Unabhängigkeitskämpfe werden als Erhebungen auch für die Freiheit Europas dem Publikum verkauft und gleichzeitig wird eine filigrane Brücke zum Familiengeld gesponnen. Nach all den Entbehrungen in der Vergangenheit hat es die Bevölkerung schlicht und einfach verdient im Wohlstand zu leben. Mit dem Förderprogramm »Familie 500 plus« löst die PiS-Regierung diese Schuld ein, welche die korrupten Regierungen seit der Transformationszeit der 1990-Jahre verweigert haben. Ein Verweis auf die Anderen, die Täter, die Korrupten, die nicht zu uns gehören.

Wir und die Anderen

Der Messianismus kennt jedoch den Unterschied so nicht. Der Kampf um die Freiheit hat eher universalistische Ziele. Die polnische Romantik ist somit nur bedingt für den Patriotismus nützlich. Es geht zwar um die Tradition, aber damit kann auch die europäische Tradition gemeint sein. Der Kampf um die Freiheit kannte keine Mauern, da er sowohl für uns wie auch für die Anderen geführt wurde. Im Vordergrund stand eine geistige Verbindung, die eher Gemeinsamkeiten suchte als die Unterschiede betonte. Für nationalistische Theoretiker*innen lieferte der Messianismus der polnischen Romantik trotzdem einige Bausteine für eigenes Denken, Mörtel konnte es aber nicht sein. Zu sehr haben sich die Nationalisten und Nationalistinnen von den Anderen abzugrenzen versucht. Diese mussten nicht unbedingt Fremde sein. Vielfach waren es die Nachbarn, die eben nicht katholisch und polnisch waren. Diese sprachen jiddisch, deutsch, litauisch oder ukrainisch und lebten nebeneinander in einem nach dem Ersten Weltkrieg entstandenen Polen voller diverser Sprachinsel.

Fotograf: Adrian Grycuk, Jarosław Kaczyński, 2016, CC BY-SA 3.0 pl

Die Sprache der Abgrenzung erinnert an die polnische Politik der Gegenwart. Eine wichtige Rolle spielt für sie neben der Sanacja (Gesundung, Genesung) von Józef Piłsudski (1867–1935) die Nationaldemokratie (Naradowa Demokracja) der Zwischenkriegszeit. Ihr Kopf und ihre Stimme war Roman Dmowski (1864–1939), auf dessen Betreiben sie 1893 entstand. Sein Weltbild basierte auf den Säulen Katholizismus, Volk und Nation. In seinem Denken verband er einen Autoritarismus mit einem katholisch-xenophonen Nationalismus. Ein beliebtes Ziel war das polnische Judentum. Auch das verband sie in der Zwischenkriegszeit mit anderen europäischen Ländern. Die Endecja, nach dem Kürzel ND, lebte von einem Freund-Feind-Schema, das ebenfalls die heutige polnische Regierungspartei kennzeichnet. Jarosław Kaczyński sprach bereits häufiger von »Polen minderer Sorte« und hat so eine Grenze zu den Menschen gezogen, die nicht auf seiner Seite waren. Auf ihn geht auch die Phrase »Verdammt, jetzt sind wir dran« (TKM, »Teraz, kurwa, my«) zurück. TKM dient seit dem zur Abgrenzung von den Anderen. Mehr oder weniger starke Ellbogenhiebe werden auch immer wieder Europa verpasst.

Fortgesetzte Erzählung

Die Rede von einem »Wir« und den Anderen wird auch in einigen polnischen Museen fortgesetzt. Es sind vor allem Museen, die in den letzten Jahren entstanden sind. Dazu zählen unter anderem Museum des Warschauer Aufstandes in Warschau, Museum der Polen, die während des Zweiten Weltkriegs Juden gerettet haben in Markowa und Museum der Geschichte Polens in Warschau, das noch keinen Sitz hat. Einige weitere Museen sind noch geplant, um das zu festigen, was die gegenwärtige Regierung als polnische Identität versteht. Dazu zählen sicherlich Westerplatte-Museum in Danzig, Museum der Erinnerung und Identität in Toruń, sowie Museum der verstoßenen Soldaten in Ostrołęka, wobei eine ähnliche Institution auch in Warschau entstehen soll. Der Fokus wird vor allem auf das polnische Heldentum und die polnische Opferbereitschaft gelegt. Eine Bereitschaft natürlich im Kampf um europäische Werte, die Europa bis jetzt aber nicht abgegolten hat. In Kritik geraten Museen, die nicht nur von der polnischen Leidensgeschichte erzählen, die vielleicht über die Schmerzen und den Elend der Anderen berichten. Der Streit um das Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig legte offen, in wie weit versucht wird auf die Erzählungen in Museen Einfluss zu nehmen. Bemängelt wurde, dass die Dauerstellung zu sehr eine globale Perspektive einnahm und zu wenig einer polnischen Sichtweise gerecht wurde.

Fotograf*in: Jroepstorff, Das Museum des Zweiten Weltkriegs (Muzeum II Wojny Światowej) in Danzig, 25. Mai 2017, CC BY-SA 4.0

Es ist eine Rückkehr zu einer nationalen Erzählung, die sicherlich durch das Ende des Mythos vom Westen begünstigt wurde. Nach 1989 herrschte noch eine große Hoffnung, nämlich die von einem Wohlstand, der wohl vor allem aus amerikanischen Filmen bekannt war. Die Realität war jedoch für viele weniger funkelnd. Das begünstigte den Aufstieg von rechtskonservativen Parteien. Sie haben wiederum eine nationale Erzählweise aufgegriffen. Vor allem die PiS-Partei nutzt meisterhaft Geschichte für ihre Zwecke. Seit dem Wahljahr 2005 ist Geschichtspolitik einer ihrer wichtigsten Pfeiler. Die Partei unterstützende konservative Historiker*innen vertreten die Meinung, dass die Politik nach 1990 ein Desinteresse an polnischer Vergangenheit bestimmte. Nur wirtschaftliche Daten waren wichtig und nichts mehr. Dem stellen sie eine affirmative Interpretation der Vergangenheit entgegen. Sie sind an den glorreichen Augenblicken der Geschichte interessiert und nicht an dem, was Andrzej Duda als »Pädagogik der Scham« (»pedagogika wstydu«) bezeichnete. Damit bezog sich der polnische Präsident auf die Aufarbeitung jeglicher Form von polnischer (Mit-) Täterschaft. Eine solche wurde aber in den Publikationen von Jan Gross thematisiert. So hat er in seinem Buch »Nachbarn« die Ermordung von jüdischen Bürger*innen von Jedwabne während des Zweiten Weltkrieges beschrieben. Darauf entstand 2001 in Polen eine Debatte, die den polnischen Opferstatus während des Krieges erschüttert hat. Die polnische Geschichtspolitik ist somit ebenso als Reaktion auf diese Debatte zu sehen.

Dialogisches Erinnern

Es ist allerdings nicht so, dass sich das ganze Land diesem »patriotischen Kitsch« verschrieben hätte.*** Weiterhin werden Beziehungen über polnische Grenzen hinweg geknüpft. Viele Polinnen und Polen sind in den diversen Ländern der Welt tätig und heimisch. Sie sammeln dort nicht nur berufliche Erfahrung, sondern lernen auch die Welt aus anderen Blickwinkeln zu betrachten. Doch auch in Polen selbst wird nicht nur an einer Einheitsbrei-Geschichte gearbeitet. Bereits in den 1990er-Jarhren entwickelten sich einige Projekte und Vereine, die einen Fokus auf eine dialogische Erinnerung legten. Es ging um eine Kommunikation, die auf gegenseitigem Verständnis basierte. Sie waren an einer polnischen Vergangenheit interessiert, die ein ethnisch heterogenes Polen entwarf. Sie erinnern daran, worauf schon der Literaturhistoriker Jan Lipski (1926–1991) hingewiesen hat. Polen war nie durch eine Isolation bestimmt. Viele europäische Nationen haben sich in die Geschichte und Kultur Polens eingeschrieben und zwar nicht ausschließlich durch traumatische Ereignisse. Es gilt in polnischen Museen diese zu betonen, ohne die Traumata der Vergangenheit zu vergessen. Es gilt wieder die Gemeinsamkeit zu stärken und an einer vorgestellten Gemeinschaft Europas zu arbeiten. Das bedeutet nicht, dass polnische Geschichte auf irgendeine Weise zu vernachlässigen sei. Vielmehr würde sie durch eine Vielfalt an Erzählperspektiven bereichert werden.

* Andrzej Duda o UE: Wyimaginowana wspólnota, z której dla nas niewiele wynika. In: dziennik.pl, 11.9.2018
** Benedict Anderson: Die Erfindung der Nation. Zur Karriere eines folgenreiches Konzepts, Ausgabe Frankfurt am Main 2005
*** Robert Traba: Kicz patriotyczny. Rozmawiał Jarosław Kurski. In: wyborzca.pl, 6.1.2006

Sehe u.a. auch

Katrin Stoll, Sabine Stach, Magdalena Saryusz-Wolska: Verordnete Geschichte? Zur Dominanz nationalistischer Narrative in Polen. In: zeitgeschichte online, 19. Juli 2016 https://zeitgeschichte-online.de/thema/verordnete-geschichte
Jan Józef Lipski: Dwie ojczyzny, dwa patriotyzmy. Uwagi o megalomanii narodowej i ksenofobii Polaków, Warszawa 1992.
Gegen die Wand. Konservative Revolution in Polen. In: Osteuropa, Heft 1–2 (2016)
Unterm Messer. Der illiberale Staat in Ungarn und Polen. In: Osteuropa, Heft 3–5 (2018)

3 Replies to “Wir, ihr, sie: Polen und Europa”

  1. Lieber Christoph,

    ein ganz herzliches Dankeschön dafür, dass du erneut bei einer Kultur-Blogparade mitmachst, die den Europagedanken näher beleuchtet. Ob #SchlossGenuss, #DHMMeer oder jetzt #SalonEuropa – ich lerne immer wieder etwas Neues von dir. Ein Land, das mir so fremd ist, kommt mir näher über deine Ausführungen.

    Schon spannend dein Ansatz mit der vorangestellten Gemeinschaft und der tatsächlichen Entwicklung in Polen seit dem 17. Jahrhundert, vor allem mit der jüngsten politischen Entwicklung im Einklang mit den Tendenzen in polnischen Museen – welche Seiten sie beschreiten.

    Das ist wieder einmal eine ganz neue Wendung zu #SalonEuropa und wer weiß, vielleicht ergibt sich ja zwischen dir und Burg Posterstein einen weiteren Austausch diesbzgl. – die Salonkultur soll ja ausgebaut werden, sofern die Förderung für das “Europazentrem” zustande kommt.

    Dir einen schönen Abend!

    Herzlich,
    Tanja

  2. Lieber Herr Petrucha,
    herzlichen Dank für einen weiteren sehr interessanten Einblick in aktuelle und vergangene polnische Debatten. Ich finde, der Blick in die Nachbarländer lohnt sich. Im Vergleich zu kleineren Nachbarländern sind wir Deutschen sehr selbstzentriert. Es wäre aber förderlicher für das gegenseitige Verständnis, häufiger in die europäischen Nachbarländer zu schauen bzw. mehr Nachrichten von dort zu erfahren.
    Wichtig finde ich auch die Frage der Geschichtsdeutung, die Sie ansprechen. Wie interpretieren wir die Vergangenheit? Welche Schlüsse ziehen wir daraus?
    Herzliche Grüsse und vielen Dank fürs Mitmachen bei der Blogparade #SalonEuropa,
    Marlene Hofmann

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